Die Gefäßchirurgie in Siegen darf sich Aortenzentrum nennen – was steckt dahinter?

Erkrankungen der Aorta: Was ist ein Aortenzentrum?

Erfahrung und Expertise sind bei Behandlung der Aorta nötig.

SIEGEN. Kompetenzen bündeln und die Maximalversorgung von Pathologien an der Aorta gewährleisten, rund um die Uhr durch erfahrene Ärzte und mit moderner medizin-technischer Ausstattung – das ist das Ziel sogenannter Aortenzentren. Die Gefäßchirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen darf sich seit Juni 2017 „Aorten Zentrum Südwestfalen“ nennen. Patienten finden hier in der Behandlung von Erkrankungen an der Aorta erfahrene Ärzte – vom Aortenbogen bis hin zu den abgehenden Zweigen und deren Zielorgane. Hintergrund der Kompetenzbündelung in sogenannten Aortenzentren ist das Ergebnis großer Metaanalysen, die einen Zusammenhang zwischen einer niedrigen Zahl an Operationen an der Aorta und der Sterblichkeit herstellen.

Ärztliche Kompetenzen für die Behandlung an der Aorta interdisziplinär bündeln

Eingriffe an der Aorta setzen Erfahrung und Expertise voraus. Zugleich können mithilfe moderner Operationstechniken, wie in einem Hybrid OP, Operationen an der Aorta schonender für den Patienten und besser planbar für den Operateur durchgeführt werden. In Siegen arbeiten die Gefäßchirurgenunter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Ahmed Koshty interdisziplinär mit verschiedenen Fachrichtungen zusammen, um Erkrankungen zu behandeln. Dazu kooperieren die vier Fachbereiche

– Gefäßchirurgie,
– Radiologie,
– Anästhesie und
– Kardiologie.

Im Diakonie Klinikum Jung-Stilling wird das gesamte Spektrum der Gefäßmedizin abgedeckt. Dabei werden sowohl planbare, als auch notfallmäßige Operationen durchgeführt. Unterstützt wird das interdisziplinäre Team von hochmoderner Technik im Hybrid Operationssaal. Diese liefert den Ärzten eine permanente Bildgebung während der Operation. Patienten müssen also zur Kontrolle des Operationsergebnisses nicht in einen anderen Untersuchungsraum verlegt werden.

Marke „Aortenzentrum“ für Erkrankungen an der Aorta: Von Beginn an in qualifizierten Händen

Die Bündelung von Kompetenzen und Erfahrungen in einem Aortenzentrum soll dazu führen, dass Fehleinschätzungen minimiert werden. Zudem kann die Nachsorge ebenfalls im Aortenzentrum erfolgen. Denn nach der Operation ist die Behandlung noch nicht beendet. Patienten können im Rahmen der Nachsorge Sprechstunden in Siegen und Kredenbach aufsuchen. Gerade im Rahmen der Qualitätssicherung spielt die Bildung und Weiterentwicklung von Behandlungszentren im Gesundheitswesen eine große Rolle. Die Marke „Aortenzentrum“ weist Patienten darauf hin, dass sie von Beginn der Behandlung an auf ein qualifiziertes ärztliches Team setzen können.

Bei Dr. med. Ahmed H. Koshty, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, liegt der Schwerpunkt auf der Therapie aller Erkrankungen der Aorta. Die Klinik ist in einem Wachstumsprozess und arbeitet eng mit Ärzten, Pflegepersonal und Physiotherapeuten zusammen.

Kontakt
Diakonie in Südwestfalen gGmbH
Dr. med. Ahmed Koshty
Wichernstraße 40
57074 Siegen
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0271 333 – 4507
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